Textilreinigerinnen und Textilreiniger leben von Präzision und moderner Technik

  • Pädagogik, Geschwister-Gummi-Stiftung

Freie Ausbildungsstellen in der Jugendwerkstatt der Geschwister-Gummi-Stiftung

Wäsche aller Arten, moderne Maschinen, ein gutes Team und Abläufe, die Hand in Hand gehen: Das prägt die Wäscherei der Jugendwerkstatt der Geschwister-Gummi-Stiftung in der E.C..Baumann-Straße. Davon profitieren sowohl die Kunden als auch die Auszubildenden zur Textilreinigerin und zum Textilreiniger. Übrigens: Einige wenige Ausbildungsstellen mit Start im Herbst 2021 sind noch frei! Schnell sein lohnt sich!

„Man sieht am Ende vom Tag, was man geleistet hat. Wir machen wieder Ordnung“, verrät Sandra Hücherig, Leitung der Wäscherei. Zu deren Kunden gehören unter anderem die Lebensmittelindustrie, Gastronomie, Seniorenheime und andere diakonische Einrichtungen. Außerdem beschreibt die gelernte Hauswirtschafterin und Textilpflegerin den Beruf als „cool“ und „anspruchsvoll“ – und das nach über 15 Jahren Betriebszugehörigkeit.

Vielfältigkeit

Sie verspricht den Auszubildenden während ihrer dreijährigen Ausbildungszeit abwechslungsreiche Tage, denn die jungen Frauen und Männer werden die verschiedenen Arbeitsplätze wöchentlich durchlaufen und kennenlernen. Das sind zum Beispiel Tätigkeiten an der Wäschemangel: Kopfkissen und Bettbezüge werden durchgelassen, am Ende müssen diese richtig zusammengelegt werden. Die Trockner müssen richtig befüllt, die passenden Programme zur jeweiligen Wäscheart eingestellt und beispielsweise Handtücher am Ende gefaltet werden. „Präzision ist sehr wichtig, weil zum Beispiel die Seniorenheime nur bestimmte Platzkapazitäten haben“, verrät Sandra Hücherig.

Rücksicht und ein offenes Ohr

Jugendliche, die sich für die Ausbildung interessieren, sollten Interesse an Ordnung und Sauberkeit haben. Dafür bietet die Wäscherei der Jugendwerkstatt Ausbildungsplätze in einem offenen, humorvollen und vielfältigen Team, das auch auf die persönliche Situation der Mitarbeitenden Rücksicht nimmt. „Unser Verhältnis ist sehr persönlich. Wenn man weiß, was den anderen gerade beschäftigt, kann man auch besser darauf reagieren.“ Jeder macht in der Ausbildung Fehler, weiß Sandra Hücherig. Ihre Maxime bestehe aber darin, dass man aus Fehlern am meisten lerne. „Die meisten Missgeschicke kann man rückgängig machen“, lacht sie.

Das größte Ziel der Ausbildung bestehe neben dem Erlernen von fachlichen Inhalten wie waschen, trocknen, mangeln, bügeln und legen vor allem in der Selbstständigkeit der Jugendlichen: Das beinhalte, die eigene Arbeit so zu planen, dass im Team ein reibungsloser Ablauf möglich ist und bei eigenen Leerläufen den Unterstützungsbedarf an anderen Stellen zu erkennen. Diese Fähigkeiten sind nicht nur für eine anschließende Tätigkeit in einer Wäscherei, chemischen Reinigung oder gar einem Kreuzfahrtschiff wertvoll, sondern auch im persönlichen Leben.

Offene Ausbildungsstellen in der Jugendwerkstatt sind zu finden: gummi-stiftung.de/karriere

 

Seit 1986 ist die Jugendwerkstatt der Geschwister-Gummi-Stiftung mit ihren Projekten zu einem festen Bestandteil der Jugendhilfe und der berufsbezogenen Qualifizierung von benachteiligten Jugendlichen im Landkreis Kulmbach geworden. Das Ausbildungsprojekt führt sie in Zusammenspiel mit der Agentur für Arbeit Bayreuth-Hof und dem Land Bayern durch.

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